Hunter Field Target


Hunter Field Target und neuer Trainingsplatz in Willendorf


Hunter Field Target ist eine kostengünstigere Outdoor - Aktivität wie Field Target. Es handelt sich um eine Jagdsimulation, bei der mit dem Luftgewehr auf Blei - Silhouten von Kleintieren geschossen wird.
Es muss das Loch im Ziel getroffen werden, dann fällt dieses um und man erzielt einen Punkt.
Beim Hunter Field Target zählt im Gegensatz zum Field Target der Treffer auf der Stahl - Silhouette ein Punkt, wenn das Loch getroffen wird und das Blei-Ziel umkippt sind das zwei Punkte. Dies ist bei einem
Wettkampf aber oft nur schwer machbar, da nach einigen Teilnehmern die Stahl - Silhouette soviele Einschläge hat, dass man beim besten Willen nicht mehr sagen kann, ob sie gerade getroffen wurde. Deshalb
entscheiden sich Veranstalter oft nur einen Punkt für den Treffer in das Loch mit Umkippen des Zieles zu geben.
Beim HFT (Hunter Field Target) wird in drei Stellungen geschossen. Hauptsächlich im Liegen, aber auch knieend und stehend.
Es wird nur Outdoor bei jedem Wetter geschossen, es wird beim HFT auf Ziele von 9 - 42 Meter geschossen, es wird bergauf und bergab geschossen, auf Ziele auf Bäumen, alles, was das Gelände hergibt.
Mein Grund in 2732 Willendorf, Klammweg 47, der gänzlich eingezäunt inmitten von Feldern liegt, bietet alles für ein HFT - Training oder auch einen Wettkampf. Auf die Sicherheits - Bestimmungen gehe ich
detailliert unten ein. Es ist klar, kein Diabolo darf das Grundstück verlassen können, allerdings bin ich km - weit nur von Feldern umgeben und die HFT - Gewehre sind sehr leise. Jedenfalls nütze ich
jetzt im Februar jeden schönen Tag, um die Lanes mit den Ft - Zielen einzurichten.


Es gibt fünf Klassen, je nachdem, ob man mit einem Pressluftgewehr oder einem Federdruckgewehr schiesst und ob dieses maximal 16,3 Joule oder 7,5 Joule hat.
Beim HFT muss man die Entfernung zum Ziel schätzen, beim Field Target wird das mit dem Zielfernrohr gemacht, wodurch das Zielfernrohr ziemlich teuer ist.
Es wird in mehreren Abschnitten, den sogenannten Lanes, der Parcours absolviert.


In Klassen wird geschossen:


Klasse 1 : Pressluft bis 16,3 Joule
Klasse 2 : Federdruck bis 16,3 Joule
Klasse 3 : Pressluft bis 7,5 Joule
Klasse 4 : Federdruck bis 7,5 Joule
Klasse 5 : Federdruck mit Prellschlagausgleich bis 7,5 Joule


ACHTUNG


Wer kostenlos bei mir HFT im nächsten Jahr trainieren bzw ausprobieren will, kann mich einfach unter
+43677/63101478 oder office@dreischuetz.biz kontaktieren.
Ich freue mich über ein reges Interesse an meinem Training.


Ich bedanke mich auch bei den erfahrenen Händlern von FT - Zielen, die mir viele gute Ratschläge für das Aufstellen
und die Befestigung der Ziele geben und mir auch das Knowhow für die Ausrichtung eines ersten Trainings - Camps bzw Wettkampfes in Willendorf gebe.


Unterschied Field Target - Hunter Field Target:


Der wesentliche Unterschied bei diesen Disziplinen besteht darin, dass bei Field Target ein Zielfernrohr verwendet werden muss, mit dem man die Entfernung zum Ziel ausmessen kann.
Außerdem wird im wesentlichen sitzend und nicht liegend geschossen.
Field Target ist vom österreichischen Schützenverband ein anerkannter Sport und es gibt nationale Meisterschaften und unternational gibt es Welt - und Europameisterschaften.


Diese Situation hat dazu geführt, dass zahlungskräftige Schützen sich auf den Field Target - Sport konzentriert haben und hier wird sehr viel Geld in Waffen, Zielfernrohr und
Zubehör investiert. Dadurch haben Sportschützen, die in den bekannten Schiesssport - Disziplinen niemals eine Chance hätten, an einem internatuonalen Championat teilzunehmen,
die recht gute Möglichkeit dies in der noch sehr unbekannten Disziplin Field Target zu erreichen.
Es gibt, soweit ich es überblicke, in Österreich nur zwei Vereine mit der entsprechenden Anlage, wo Field Target trainiert und Wettkämpfe ausgetragen werden können.
Dabei kommen Luftgewehre zum Einsatz, die an die EUR 6.000 kosten und die Zielfernrohre kosten fast nochmals so viel. Also nichts für die breite Masse von Luftgewehrschützen.


Aus diesen Gründen hat sich Hunter Field Target entwickelt. Hier ist die Konkurrenz nicht groß, es gibt auch keine anerkannten Meisterschaften und so kann man mit einem günstigen Gewehr
mitmachen. Das Zielfernrohr kostet überhaupt nicht viel, da die Entfernung geschätzt werden muss und es muss überwiegend liegend geschossen werden.
Das Problem ist, es gibt in Österreich kaum Plätze, wo man HFT ausüben kann.


Genau das ist der Punkt, wo ich eine Trainingsmöglichkeit schaffen will. Dieser Outdoor - Sport eignet sich für jung und alt und vor allem die Jungen sollen nicht finanziell an diesem
tollen Sport in der Natur scheitern.


Sicherheits - Normen


Nun gibt es für einen Trainingsplatz, es handelt sich ja nicht um einen Schiessplatz, wo mit scharfer Munition geschossen wird, die Herausforderung, den Sicherheitsbestimmungen Rechnung zu tragen.
Das Problem ist, für diese Disziplin gibt es derzeit keine eigenen Sicherheitsbestimmungen und so muss man die allgemeinen Sicherheitsbestimmungen für (Luftdruck)waffen heranziehen, nach
denen sichergestellt sein muss, dass kein Diabolo mein eingezäuntes Grundstück verlassen kann.
Ich entnehme allerdings den Stand - Richtlinien für Field Target jedenfalls eine Norm für Druckluftgewehren mit 16 Joule Energie. Ich werde diese strenge Regel, die ich unten ausführe,
auf alle meine Lanes anwenden, dann sind sämtliche Kriterien aus dem Aspekt der Sicherheit erfüllt, was mir sehr wichtig ist.


Nach den Stand - Richtlinien für Field Target muss bei Luftdruckgewehren mit maximal 16 Joule ein Sicherheitsbereich von ca. 180 Meter von der Feuerlinie aus eingerichtet sein, da man theoretisch davon
ausgeht, ein Diabolo kann so weit "fliegen", also auch noch mit geringster Geschwindigkeit und Restenergie, wo es nichts mehr beschädigen kann. In den USA haben Sachverständige mit den stärksten
Luftdruckwaffen von 27 Joule bei einem echten Versuch festgestellt, dass die maximale Flugweite 165 Meter ist.
Da ich eine eingezäunte Grundstückslänge von ziemlich genau 190 Meter habe, kann ich auch die 16 Joule Gewehre zulassen, wenn ich die Feuerlinie
am untersten Grundstücksbereich festlege. Dann erfülle ich auch die Sicherheitsbestimmungen für die 16 Joule - Gewehre. Unabhängig davon wird eine etwa gut 100 Meter lange Schussbahn auf meinem Grund
durch mein Haus abgesichert, das einen vorgelagerten Erdhügel hat und am niedrigsten Punkt eine Höhe von 4 Meter aufweist. Ich habe mich sehr mit den Sicherheitsbestimmungen auseinandergesetzt, jeder,
der bei mir schiesst, soll wissen, dass meine Lanes selbst die strengsten behördlichen Vorgaben erfüllen.
Ich halte mich also an die Stand - Richtlinien für Field Target und werde die Feuerlinien genau so anlegen, dass ein Sicherheitsbereich von immer 180 Meter eingehalten wird, der auf einem Teil meiens
Grundstückes noch zusätzlich durch meine Haus samt Hügel - gut 100 Meter - hinter der Feuerlinie gesichert ist.
Ich nehme immer einen Sicherheitsbereich von 180 Meter an, sinnvoll ist das aber nicht, wenn die Lane durch ein Hindernis wie ein Hang, etc abgeschlossen und gesichert wird. Da wird man abwarten müssen,
was die Sicherheits-Beauftragten im Einzelfall für Meinung vertreten.


Mit den meisten Luftgewehren unter 7,5 Joule, die mit einem "F"gekennzeichnet sind, trift man in Wahrheit nur Ziele in einer Distanz von 25 -30 Meter. Die maximale Zielentfernung in HFT ist 33 Meter,
da muss ein Schütze schon sehr gut sein, so weit entfernte Ziele zu treffen. Ich lege aber die Lanes wie oben ausgeführt mit 180 Meter Sicherheitsbereich an.


Ich habe auch kein Problem mit der Lautstärke, weil diese Gewehre sehr leise sind. Ich habe messen lassen, dass bei einem Schuss auf meinem Grund von der Feuerlinie aus
mit so einem Druckluftgewehr beim Grundstückseingang nicht mehr als 40 DB erreicht werden, also den üblichen Geräuschpegel nicht überschreiten.


Ich habe keine Ahnung, ob dieser Outdoor - Sport auf meinem Grundstück Interessierte findet. Ich verdiene nichts dabei und werde auch keine Werbung betreiben, jedenfalls habe ich für mich dann
eine den Standrichtlinien entsprechende Trainingsmöglichkeit und mir macht dieser Sport viel Freude.
Finden sich Interessierte, so denke ich, dass ich einen Verein gründen werde, aber vorerst gilt es, einmal abzuwarten. Das Grundstück für diesen Sport herzurichten, kostet viel Arbeit und auch Geld.
Eine gewerbliche Nutzung will ich nicht haben, ich will den Sport allein oder guten Freunden nur gelegentlich ausüben, nicht mehr, daher verlange ich auch nichts für das Training auf meinem Grund.